Über Jo

Ich wollte nie Hypnosetherapeut werden.

Eine Seite darüber, wie aus einer neugierigen Frage mein Beruf wurde – und wie ich heute mit Menschen arbeite.

Ein wichtiger Unterschied

Ich wollte nie Hypnosetherapeut werden.

Martinique wollte zu einer Hypnose – sie hatte Angst davor und fragte mich, ob ich sie begleiten würde.

Also ging ich mit. Nicht als zukünftiger Therapeut. Nicht mit irgendeinem beruflichen Plan. Einfach als Freund.

Am nächsten Morgen sprach ich wieder mit Martinique – und ich war fasziniert von dem, was sich bei ihr verändert hatte.

Nicht irgendwann. Nicht nach Monaten, sondern am nächsten Morgen.

„Da kam der Betriebswirt in mir durch.“ 

Verstehen

Ich wollte es verstehen.

Glauben allein war nicht meins. Ich wollte wissen, warum.

Also begann ich, mich intensiv mit Hypnose zu beschäftigen, besuchte Ausbildungen und Seminare, lernte unterschiedliche Ansätze kennen, tauschte mich mit Kollegen aus – und begann selbst damit zu arbeiten.

Zunächst parallel zu meinem Beruf als Betriebswirt.

Aus Interesse wurde Begeisterung. 

2008 eröffnete ich meine eigene Praxis in Bochum.

Erfahrung

Heute würde ich sagen: Es war die beste Entscheidung.

Seitdem sind viele Menschen durch meine Praxistür gekommen. Mit ganz unterschiedlichen Geschichten.

Menschen, die seit Jahrzehnten rauchten. Menschen mit Ängsten und Phobien. Menschen, die schon alles Mögliche versucht hatten.

Gerade die mag ich. 😉 Sie müssen nicht an Hypnose glauben. Es reicht, wenn sie wirklich etwas verändern wollen. 

Neugier

Nach all den Jahren sehe ich Menschen anders.

Wenn jemand etwas tut, das ihm offensichtlich nicht guttut, denke ich nicht: „Warum hört der nicht einfach damit auf?“

Welcher Auslöser steckt dahinter?

Welche Absicht hatte das Unbewusste, als es dieses Programm geschrieben und installiert hat?

Genau das macht meine Arbeit für mich bis heute spannend.

Arbeitsweise

Irgendwann reichte mir „so macht man das“ nicht mehr.

Jo auf der Bühne

Mit der Erfahrung verändert sich die eigene Arbeit, der eigene Anspruch. Man übernimmt nicht mehr einfach Methoden. Man beginnt zu hinterfragen.
Was brauche ich wirklich? Was braucht der Mensch vor mir? Und was kann ich verbessern?
Aus dieser Arbeit und vielen Erfahrungen entstand meine Deep-Sweep-Technik©.

So einfach wie möglich. So direkt wie möglich. Und immer passend zu dem Menschen, der vor mir sitzt.

Ich arbeite individuell mit meinen Klienten. Denn vor mir sitzt kein „Raucher“, keine „Angststörung“ und kein „Übergewicht“, sondern ein Mensch.

Klartext

Ich bin übrigens nicht besonders gut darin, jemandem nach dem Mund zu reden.

Das war vermutlich schon vor der Hypnose so. 😉

Wenn du mich etwas fragst, bekommst du eine Antwort. Manchmal ist es die Antwort, die du hören wolltest. Manchmal nicht.

Wenn ich glaube, dass du dir gerade selbst etwas vormachst, kann es passieren, dass ich dir genau das sage. Wenn ich glaube, dass Hypnose für dein Anliegen nicht der richtige Weg ist, sage ich dir auch das.

Verantwortung

Ich verspreche dir auch keinen Erfolg.

Das irritiert manche Menschen zunächst. Und natürlich möchte ich, dass sie ihre Veränderung schaffen.
Wenn mich jemand fragt: „Können Sie mir garantieren, dass es funktioniert?“, ist meine Antwort:

Für deine Arbeit kann ich keine Garantie übernehmen.

Aber eines kann ich dir versprechen:
Ich setze meine ganze Erfahrung und mein Wissen ein, um dich bestmöglich zu unterstützen.

Ich bin nicht derjenige, der dich verändern kann. Ich unterstütze dich und führe dich durch den Prozess.
Und deshalb möchte ich am Ende nicht hören: „Jo hat das geschafft.“

Sondern: „Ich habe das geschafft.“

Menschen

Ich bin neugierig auf den nächsten Menschen.

Ich weiß nicht, wer durch meine Tür kommt und welche Geschichte er mitbringt. Das gefällt mir.
Ich habe inzwischen viel Erfahrung gesammelt und erkenne manches schneller als früher.
Doch jeder Mensch ist anders und manchmal überrascht mich jemand mit einer Geschichte, mit der ich niemals gerechnet hätte.
Genau diese Begegnungen machen meine Arbeit für mich so spannend.

Jo auf der Bühne

Die Momente

Und dann gibt es diese Momente.

Sie haben nichts mit Methoden zu tun. Nichts mit Zertifikaten. Und auch nichts damit, wie viele Jahre ich das inzwischen mache.
Manchmal steht nach einer Sitzung ein Klient auf – mit Tränen in den Augen. Oft bekomme ich zum Abschied eine Umarmung.

Und manchmal sagt jemand einfach: „Danke.“

Das berührt mich jedes Mal.

Beruf?

Ist Hypnose Arbeit für mich?

Natürlich verdiene ich damit mein Geld, doch es gab bisher keinen Tag, an dem ich morgens gedacht habe: „Jetzt muss ich schon wieder arbeiten!“
Es ist für mich keine Arbeit, sondern Spaß. Wirklich!
Ich mag Menschen. Ich mag ihre Geschichten. Ich mag diesen Moment, wenn jemand plötzlich etwas versteht, das vorher nicht zusammenpasste.

Ich liebe, was ich tue!

Privat

Und privat?

Es gibt natürlich auch einen Jo außerhalb der Praxis.
Ich bin neugierig. Ich hinterfrage Dinge. Ich kann über mich selbst lachen. Ich mag klare Worte. Ich nehme Menschen ernst – mich selbst aber nicht immer.
Und wenn mich etwas begeistert, bin ich ziemlich hartnäckig.

Zum Beispiel beim Marathon.

Irgendwann wollte ich wissen, wie schnell ich die 42,195 Kilometer laufen kann. Am Ende standen 3 Stunden und 3 Minuten auf der Uhr.

Darauf bin ich schon ein bisschen stolz. 😉 

Köln-Marathon – 3:03 Stunden

Jo bei Talk im Turm

Oder auf der Bühne.

Ich habe Hypnoseshows gemacht, Vorträge gehalten, Seminare gegeben und war auch bei Talk im Turm in Frankfurt mit Bärbel Schäfer und Achim Winter zu Gast.

Und dann ist da der Tango.

Keine Geschwindigkeit, keine Leistung. Sondern Leidenschaft, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und die Bereitschaft, sich auf einen anderen Menschen einzulassen.

Tango kann man nicht allein tanzen. Er entsteht immer im Zusammenspiel mit einem Partner. 

Jo beim Tango

Für mich haben diese Dinge mehr miteinander zu tun, als es auf den ersten Blick scheint.
Ich mag Herausforderungen. Ich mag Menschen. Und ich mag es, Neues auszuprobieren.

Wenn es etwas zu lachen gibt, lache ich. Wenn es ernst wird, wird es ernst. Beides gehört für mich zum Leben dazu.

Jetzt kennst du mich ein bisschen besser.

Lass uns miteinander sprechen.